Welche Ausrüstung du für einen Liveaboard brauchst (und was du leihen kannst)
Tauchausrüstung ist sperrig, schwer und kostet extra beim Einchecken. Aber ohne das Richtige auf dem Schiff anzukommen — mitten im Ozean, ohne Laden in der Nähe — kann den ganzen Trip ruinieren.
Dieser Artikel sagt dir genau, was du unbedingt mitnehmen musst, was du problemlos leihen kannst, wie du alles sicher transportierst, und welche Details die meisten Taucher erst beim ersten Liveaboard auf die harte Tour lernen.
Was das Schiff immer stellt
Bevor du entscheidest, was du packst, solltest du wissen, was du NIE mitbringen musst:
Flaschen und Blei: Kein Schiff erwartet, dass du deine eigenen Tanks mitbringst. Die Tanks (in der Regel 12-Liter-Aluminium) und das Blei sind immer inklusive. Sie im Flugzeug zu transportieren wäre ohnehin praktisch unmöglich — Flaschen müssen vollständig leer und drucklos reisen.
Handtücher: Die große Mehrheit der Liveaboards stellt Handtücher, sowohl für die Kabine als auch für das Taucherdeck. Frag bei deinem Schiff nach, bevor du extra einpackst.
Erste-Hilfe-Material und Notfall-Sauerstoff: Jedes seriöse Schiff hat beides an Bord.

Was du immer selbst mitbringen musst
Tauchschein und Logbuch
Ohne diese Dokumente tauchst du nicht. Bring die physische Zertifizierungskarte (CMAS, PADI, SSI, NAUI — was auch immer du hast) und das Logbuch mit eingetragenen Tauchgängen. Viele Schiffe verlangen beides beim Check-in, besonders auf anspruchsvollen Routen mit Mindestanforderungen an Taucherfahrung. Manche akzeptieren das Logbuch als App, aber die Zertifizierungskarte immer in physischer Form.
Wenn du eine Nitrox-Zertifizierung hast, bring auch diese Karte mit. Ohne sie lassen viele Schiffe dich kein Nitrox verwenden, auch wenn es im Preis inbegriffen ist — eine Haftungsregel, die immer mehr Betreiber anwenden.
Tauchcomputer
Auf praktisch allen Liveaboards Pflicht. Leihausrüstung enthält selten einen Computer, weil er ein persönliches Sicherheitsgerät ist — die Betreiber wollen keine Verantwortung übernehmen, falls er während deines Tauchgangs versagt. Außerdem speichert jeder Computer deinen persönlichen Stickstoffsättigungsverlauf: Wenn du mit dem Computer einer anderen Person tauchst, beginnen die Dekompressionsberechnungen bei null und spiegeln möglicherweise nicht deinen tatsächlichen Zustand wider, wenn du in den Vortagen bereits getaucht bist.
Vor der Abreise: Überprüfe den Akku. Ein leerer Akku am ersten Tag einer 7-Nächte-Reise ist ein ernstes Problem. Wenn dein Modell eine wechselbare Batterie verwendet, bring eine Ersatzbatterie mit. Bei aufladbaren Modellen kommt das Kabel ins Handgepäck.
Signalboje (SMB / DSMB)
Die meisten Liveaboards verlangen sie. Im Freiwasser oder bei Strömung muss das Schiff wissen, wo du aufsteigst. Eine sichtbare Boje ist der Unterschied zwischen einer Abholung in 2 Minuten und einer halbstündigen Suche.
Wenn du sie nicht sicher vom Grund aus entfalten kannst, üb es vor der Reise — im Wasser mit Strömung bei 20 Metern ist es nicht der richtige Moment, es zu lernen. Sie kosten zwischen 15 und 40€ und passen in jede Tasche.
Maske
Das persönlichste Ausrüstungsstück überhaupt. Eine Maske, die nicht richtig sitzt, Wasser zieht oder deren Sichtfeld nicht überzeugt, kann jeden Tauchgang ruinieren. Leihmasken gibt es zwar, aber Gesichtsform und Zustand der gebrauchten Silikon-Dichtung variieren zu stark, um zuverlässig zu funktionieren.
Nimm deine eigene mit. Und wenn du eine Ersatzmaske hast, pack sie ebenfalls ein — ein gerissenes Maskenband am zweiten Tag ist eine leicht vermeidbare Situation.
Antibeschlag: Babyshampoo funktioniert perfekt als Anti-Fog und wird von den meisten Tauchlehrer verwendet. Wenn deine Maske neu ist, halte kurz eine Flamme an das Glas — das entfernt die Fabrikschicht, die das Glas beschlägt. Teste es zu Hause, bevor du abfährst.

Flossen
Leihflossen auf guten Schiffen sind meist in ordentlichem Zustand, aber Passform und Vortriebskraft hängen stark vom Modell und deinem Fuß ab. An Zielen mit starker Strömung merkst du sofort, wenn eine Flosse die Kraft nicht gut überträgt.
Für Tropengewässer sind offene Flossentaschen mit Füßlingen bequemer für mehrere Tauchgänge am Tag — geschlossene Fußteile können nach dem fünften Tauchgang Blasen verursachen. Wenn deine Flossen eine geschlossene Fußtasche haben, verhindern 1mm-Neoprensocken Scheuerstellen.
Neoprenanzug
Das sperrigste Ausrüstungsstück und gleichzeitig das, das sich am meisten lohnt mitzunehmen. Ein Leihanzug passt selten perfekt, und ein Anzug, der an den Handgelenken oder am Kragen Wasser durchlässt, verliert Wärme. Bei mehreren Tauchgängen täglich erholt sich der Körper zwischen den Tauchgängen nicht vollständig — am dritten Tag frierst du mehr als am ersten.
Welche Stärke mitnehmen? Im Zweifelsfall immer zum wärmeren greifen:
- Rotes Meer im Sommer (28-30°C): 3mm reicht für die meisten
- Rotes Meer im Winter, Malediven im Nordostmonsun (26-27°C): 5mm bei mehreren Tauchgängen täglich empfehlenswert
- Raja Ampat, Philippinen, Indonesien (28-29°C): 3mm reicht in der Regel
- Galápagos oder Azoren (17-20°C): 7mm oder mehr
Wenn du zwei Teile mitbringst (Hose + Jacke), kannst du je nach Tagestemperatur kombinieren und hast immer ein trockenes Teil, während das andere trocknet — sehr praktisch bei 3-4 Tauchgängen pro Tag. Wenn du nur einen Anzug mitbringst, pack einen Rashguard zum Drunterziehen ein — er gibt extra Wärme und macht das An- und Ausziehen des Neopren leichter.reno.
Was du leihen kannst
Jacket (BCD / Tarierjacket)
Das Leihjacket auf guten Schiffen funktioniert für Sporttauchen einwandfrei. Es hat nicht die Anpassungsmöglichkeiten eines eigenen, aber für eine Woche erfüllt es seinen Zweck. Wenn du dein eigenes hast und das Gewicht kein Problem ist, nimm es mit — wenn es dein erster Liveaboard ist und du das Gepäck leichter halten möchtest, ist das Jacket das sicherste Stück, das du zu Hause lassen kannst.
Wenn du dein eigenes mitbringst: Überprüfe, ob die Bleytaschen gut gesichert sind. Sie gehen häufiger verloren als man denkt — besonders bei Negativeinstiegen vom Schlauchboot.
Leihkosten: 20-40€ pro Woche.

Atemregler
Gute Schiffe halten ihre Regler in Ordnung — ihr guter Ruf hängt davon ab. Das Leihen ist eine vernünftige Option, wenn du deinen eigenen nicht transportieren möchtest.
Wenn du deinen eigenen mitbringst: Ein wichtiges Detail, das viele nicht kennen. Regler haben zwei Anschlusstypen am Tank — DIN (Gewindeanschluss, europäischer Standard) und Yoke (Bügelverschluss, international am weitesten verbreitet). Wenn dein Regler den einen Typ hat und das Schiff Tanks mit dem anderen hat, passt er nicht. DIN-Yoke-Adapter gibt es und sind günstig (~10€) — frag das Schiff vorher, welchen Anschluss ihre Tanks haben, und bring den Adapter mit, falls nötig.
Wenn du deinen eigenen mitbringst: Lass ihn vor der Reise warten. Ein erheblicher Teil der Tauchunfälle hat mit schlecht gewarteter Ausrüstung zu tun, und die meisten sind durch regelmäßige Wartung vermeidbar. Der Regler sollte jährlich oder alle 100 Tauchgänge gewartet werden — je nachdem, was zuerst kommt. Warte nicht, bis er auf dem Schiff versagt.
Leihkosten: 20-50€ pro Woche.

Unterwasserlampe
Wenn du Nachttauchgänge geplant hast, ist deine eigene besser als das Leihgerät — auf dem Schiff kostet es oft 10-15€ pro Tauchgang. Für Nachttauchgänge: mindestens eine Hauptlampe und eine kleine Reservelampe. Überprüfe Batterien oder Ladung vor dem Ablegen.
Riffhaken
Nur nötig an Punkten mit starker Strömung (Malediven, manche Kandus im Roten Meer). Viele Schiffe haben sie verfügbar — frag vorher nach.
Unterwasserkamera
Wenn du eine Kamera, Lampen oder eine Powerbank mitbringst, beachte: Lithiumbatterien gehören immer ins Handgepäck — die meisten Fluggesellschaften verbieten sie im Frachtraum. Batterien über 100Wh (typisch bei großen Powerbanks und Videolampen) benötigen eine spezielle Genehmigung der Fluggesellschaft — frag vor der Reise nach. Gehäuse und Lampen ohne Akku können problemlos im aufgegebenen Gepäck transportiert werden.
Wenn du ein Gehäuse mitbringst, überprüfe die O-Ringe vor der Abreise und bring Siliconfett mit, um es vor jeder Session aufzutragen. Ein trockener O-Ring oder ein Sandkorn ist die häufigste Ursache für eine Kameraüberflutung.
Das „Save a Dive“-Kit
Mitten im Ozean gibt es keinen Laden. Ein kleiner Ausrüstungsdefekt kann dich für einen ganzen Tauchgang außer Gefecht setzen, wenn du keine Ersatzteile dabei hast. Dieses Kit passt in einen kleinen Beutel und wiegt weniger als 200 Gramm:
- Ersatz-Maskenband
- Ersatz-Flossenriemen
- Sortierte O-Ringe (verschiedene Größen) + Siliconfett
- Kabelbinder
- Ersatz-Mundstück für den Regler
- Ersatzbatterie für den Computer (falls zutreffend)
- Kleines Multitool

Eigene Ausrüstung vs. leihen — wann lohnt was
Wenn du bereits eigene Ausrüstung hast, ist es immer günstiger, sie mitzunehmen als zu leihen. Die komplette Leihausrüstung (Jacket + Regler + Anzug + Flossen) kostet je nach Schiff 150 bis 300€ pro Woche. Wer mehrmals im Jahr taucht, summiert das schnell.
Wenn du deine Ausrüstung noch vervollständigst, ist die klügste Strategie folgende: Kauf zuerst, was sich nicht gut leihen lässt — Maske, Flossen, Tauchcomputer, Signalboje. Beim Jacket und Regler leih so lange, bis du genug Erfahrung hast, um zu wissen, welches Modell du willst. So vermeidest du, Ausrüstung zu kaufen, die du wieder wechselst, weil sie nicht zu deinem Tauchstil passt.
Ausrüstung im Flugzeug transportieren
Weiche Reisetasche Pflicht. In der Kabine des Schiffes ist der Platz begrenzt — Hartschalenkoffer passen oft nicht unter das Bett oder in die Staufächer. Eine Segeltuchttasche oder weiche Reisetasche, die sich zusammendrücken lässt, ist die einzig praktische Option.
Was ins Aufgabegepäck: Anzug, Flossen, Jacket, Regler (gut geschützt), Füßlinge. Ein 5mm-Anzug + Jacket + Flossen + Regler wiegt leicht 10-12 kg — das beim Berechnen des Freigepäcks im Blick behalten.
Was immer ins Handgepäck: Tauchcomputer, Kameras, Lampen und alle Lithiumbatterien. Sie sind teuer, empfindlich, und die meisten Fluggesellschaften verbieten Lithiumbatterien im Frachtraum.
Kann der Regler ins Handgepäck? Technisch ja bei den meisten Fluggesellschaften — er enthält kein Gas und steht nicht auf den Verbotslisten. Aber an manchen Flughäfen befragen Sicherheitsbeamte ihn. Am sichersten ist es, ihn gut eingewickelt im aufgegebenen Gepäck zu transportieren.
Sporttarife für Gepäck: Manche Fluggesellschaften haben günstigere Regelungen speziell für Tauchausrüstung als für Übergepäck. Überprüfe die Gepäckrichtlinien deiner Fluggesellschaft, bevor du eine zusätzliche Gepäckgebühr buchst — es kann Geld sparen.
Eine Netztasche (Mesh Bag) innerhalb des Koffers ist praktisch: Du nimmst sie beim Ankommen am Schiff komplett heraus und legst sie auf dem Taucherdeck ab, ohne alles einzeln heraussuchen zu müssen.
Überprüfe die Ausrüstung 2 Wochen vor der Abreise — nicht am Vorabend. Wenn etwas kaputt ist oder gewartet werden muss, geben zwei Wochen genug Zeit für Reparatur oder Ersatz. Am Abend vorher ist es für nichts mehr Zeit.
Die Notfalltasche
Das ist der Tipp, den niemand gibt, bis etwas passiert. Bereite eine kleine wasserdichte Tasche vor mit: Reisepass (oder Kopie), Notfallkreditkarte, Bargeld in der Landeswährung, Tauchversicherungskarte, Notfallkontaktnummer und einem Zettel mit Blutgruppe und Allergien.
Leg sie an die Kabinentür oder an einen leicht zugänglichen Ort. Auf See ist eine schnelle Evakuierung immer möglich — in diesem Moment ist keine Zeit, Dokumente in der Kabine zu suchen.
Was du zum Leben an Bord brauchst
Badehosen: Mindestens 3-4 mitnehmen. Der Wechsel Badehose-Anzug-Badehose ist ständig. Lycra/Polyester trocknet viel schneller als Baumwolle und hält Sonne und Salzwasser besser stand.
Kleidung: 3-4 T-Shirts und 2 Shorts reichen für eine Woche. Liveaboards sind sehr informell — niemand kleidet sich für das Abendessen um. Ein dünnes Fleece für die Nächte — Klimaanlage und Fahrtwind auf Deck können empfindlich kühl werden.
Sandalen/Flipflops: Auf vielen Schiffen wird gebeten, Schuhe auf Deck auszuziehen, um den Holzboden zu schonen.
Wäscheklammern: Auf Deck ist ständig Wind, und ohne Klammern fliegt alles weg. Mehr mitbringen als du denkst zu brauchen — alle auf dem Schiff werden sie nutzen wollen.
Biologisch abbaubarer Sonnenschutz: Ohne Oxybenzon und Octinoxat. Auftragen, bevor du ins Schlauchboot steigst, nicht im Wasser.
Mittel gegen Seekrankheit: Auch wenn du noch nie seekrank warst, bring etwas mit. Der Liveaboard fährt nachts auf offenem Meer, und die Bedingungen sind ganz anders als auf einem Tagesboot. Scopolamin-Pflaster sind am wirksamsten. Dimenhydrinat-Tabletten funktionieren für die meisten. Einnehmen, bevor es losgeht — einmal seekrank ist es schwer, sich zu erholen.
Mittel für die Nasennebenhöhlen: Mit Nasenverstopfung zu tauchen ist gefährlich — blockierte Nebenhöhlen können ein Barotrauma verursachen. Antihistaminika und abschwellende Nasensprays mitnehmen. Wenn dich mitten im Trip ein Schnupfen erwischt, ist es gut, sie dabei zu haben.
Ohrentropfen: Wiederholtes Tauchen reizt den Gehörgang. Isopropylalkohol-Tropfen oder spezielle „Schwimmerohr“-Tropfen nach jeder Session beugen der externen Otitis vor, der häufigsten Infektion bei langen Liveaboards.
Ohrstöpsel (zum Schlafen): Der Schiffsmotor läuft die ganze Nacht, und die Klimaanlage in den Kabinen kann laut sein. Ein Paar Ohrstöpsel macht einen großen Unterschied bei der Schlafqualität — und bei 3-4 Tauchgängen täglich ist guter Schlaf wichtig.
Powerbank: Auf vielen Schiffen gibt es nur wenige Steckdosen, die alle Passagiere teilen müssen. Eine Powerbank oder ein Solarlader löst das Problem, ohne auf die nächste freie Steckdose warten zu müssen.

Checkliste vor der Abreise
Pflicht:
- Tauchschein (+ Nitrox-Karte falls vorhanden)
- Logbuch
- Tauchcomputer (Akku überprüft)
- SMB / DSMB
- Maske (+ Ersatz falls vorhanden)
- Flossen (+ Füßlinge bei offener Fußtasche)
- Neoprenanzug
- Rashguard (unter dem Anzug oder für wärmere Tage)
- Tauchversicherung (DAN-Karte oder gleichwertig)
- DIN/Yoke-Adapter falls nötig
- Notfalltasche (Reisepass, Bargeld, Versicherung, Kontakte)
Save-a-Dive-Kit:
- Ersatz-Maskenband
- Ersatz-Flossenriemen
- O-Ringe + Siliconfett
- Kabelbinder
- Ersatz-Mundstück für den Regler
- Ersatzbatterie für den Computer (falls zutreffend)
- Multitool
Falls du mitbringst:
- Jacket (Inflator funktioniert, Bleitaschen gesichert)
- Regler (im letzten Jahr oder 100 Tauchgänge gewartet)
- Lampe (Batterien oder Ladung überprüft)
- Riffhaken (falls Ziel es erfordert)
- Kamera + Gehäuse (O-Ringe überprüft, Siliconfett)
Für das Leben an Bord:
- 3-4 Badehosen
- 3-4 T-Shirts + 2 Shorts
- Dünnes Fleece oder Hoodie
- Sandalen/Flipflops
- Wäscheklammern
- Biologisch abbaubarer Sonnenschutz
- Mittel gegen Seekrankheit
- Mittel für die Nasennebenhöhlen
- Ohrentropfen
- Ohrstöpsel (Schlafen)
- Powerbank
- Persönliche Medikamente (für die ganze Woche + Reserve)
Häufig gestellte Fragen
Hat das Schiff Ersatzteile, wenn etwas kaputtgeht? Seriöse Schiffe haben O-Ringe, Maskenbänder und Mundstücke als Ersatz. Aber sie haben keine Ersatzteile für alle Modelle und Marken — das eigene Save-a-Dive-Kit ist die einzige echte Absicherung.
Muss der Regler gewartet werden, wenn ich ihn kaum benutzt habe? Ja. Die internen Dichtungen und Membranen verschlechtern sich mit der Zeit, auch wenn das Gerät kaum verwendet wird. Eine jährliche Wartung ist unabhängig von der Anzahl der Tauchgänge empfehlenswert.
Kann ich meinen 3mm-Anzug auf den Malediven im Januar verwenden? Das Wasser kann im Januar 26-27°C haben. Bei 3-4 Tauchgängen täglich über eine Woche kann dir mit 3mm kalt werden. Ein 5mm ist sicherer. Wenn du nur einen 3mm hast, hilft ein langärmeliger Rashguard darunter.
Welchen Reglertyp brauche ich? Frag das Schiff vor der Abreise. Im Roten Meer und auf den Malediven sind Yoke-Anschlüsse am häufigsten — aber es variiert. Ein DIN-Yoke-Adapter kostet etwa 10€ und wiegt fast nichts.
Wann soll ich die Ausrüstung vor der Abreise überprüfen? Mindestens zwei Wochen vorher — nicht am Vorabend. Wenn etwas kaputt ist oder gewartet werden muss, geben zwei Wochen echten Spielraum für Reparatur oder Ersatz.

Ein paar Tipps, bevor du dein Schiff wählst
Du denkst schon eine Weile darüber nach. Du weißt, dass du mehr willst als vom Ufer aus zu tauchen — du willst RiDu denkst schon eine Weile darüber nach. Du weißt, dass du mehr willst als vom Ufer aus zu tauchen — du willst Riffe erreichen, zu denen Tagesboote nie kommen, mitten im Ozean aufwachen und vier Tauchgänge machen, bevor der Tag zu Ende geht.
Genau dafür gibt es einen Liveaboard. Und eine Buchung ist einfacher als du denkst.
Vielleicht hilft dir meine persönliche Empfehlung: Ich buche meist über Divebooker. Nicht nur, weil die Plattform hervorragend funktioniert, sondern weil sie Details bietet, die dir bares Geld und unnötigen Stress ersparen – etwas, das man bei der Planung einer solchen Reise immer zu schätzen weiß.
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- Ein „Sparschwein“ für deine nächsten Reisen: Nach Abschluss deiner Safari bekommst du 5 % des Reisepreises als Reiseguthaben zurück (zu besonderen Terminen sogar 10 %). Dieses Guthaben verfällt nie – damit hast du bereits einen festen Rabatt für deinen nächsten Trip, egal ob es wieder das Rote Meer oder diesmal die Malediven sein sollen.
- Transparente Preise ohne versteckte Gebühren: Was mir besonders gefällt: Es gibt keine nervigen Kreditkartengebühren. Zudem gibt es eine Bestpreisgarantie. Wenn du dasselbe Schiff woanders günstiger findest, passen sie den Preis für dich an.
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Am Ende geht es darum, dass der Buchungsprozess so entspannt abläuft wie ein Sicherheitsstopp. Wenn du Route und Termine bereits im Kopf hast, warte nicht zu lange — die Plätze auf den besten Schiffen im Roten Meer sind besonders im Frühjahr und Herbst extrem begehrt.
Hast du Fragen dazu, welche Ausrüstung du für dein Reiseziel oder dein Level brauchst? Schreib uns in den Kommentaren.